Der richtige Reifen ist sehr wichtig für das Fahrverhalten eines Autos. Hierbei gilt es, zwischen Sommer- und Winterreifen zu unterscheiden. Der Sommerreifen ist dafür ausgelegt, auf schnee- und eisfreien Fahrbahnbelägen gute Haftung zu entwickeln. Er hat eine sehr geringe Abnutzung und wird selbst bei hohen Temperaturen nicht zu weich. Zudem garantiert ein guter Sommerreifen auch bei Nässe eine optimale Bodenhaftung.

Der Winterreifen besteht aus einer sehr kälteresistenten Gummimischung und ist darauf ausgelegt, bei winterlichen Straßenverhältnissen und Temperaturen trotz allem eine bestmögliche Bodenhaftung zu garantieren, da das Material von Winterreifen selbst bei sehr tiefen Temperaturen nicht zu hart wird. Das Profil eines Winterreifens ermöglicht zudem eine Verzahnung mit losem Untergrund, wie beispielsweise mit Neuschnee.

Eine Alternative zu den beiden genannten Arten von Reifen stellen die sogenannten Ganzjahres- oder Allwetterreifen dar. Diese speziellen Reifen können aufgrund ihrer Beschaffenheit sowohl im Sommer als auch im Winter gefahren werden. Allwetterreifen bringen den Vorteil mit sich, dass der Fahrzeughalter nicht zwei mal im Jahr die Reifen seines Fahrzeugs wechseln muss. Gerade bei Lkws sind die Ganzjahresreifen sehr oft zu finden, da Lastkraftfahrzeuge sehr weite Strecken hinter sich bringen und somit auch eventuell durch verschiedene Klimazonen mit den entsprechenden Straßenverhältnissen fahren. Allwetterreifen werden zudem in Ländern mit geringen Temperaturunterschieden in den verschiedenen Jahreszeiten sehr oft gefahren.

Neben diesen drei Hauptgruppen von Reifen werden noch zahlreiche Spezialmodelle, wie beispielsweise Geländereifen oder Reifen mit Spikes angeboten.

Jeder Fahrzeughalter sollte sich schon vor der Anschaffung von neuen Autoreifen über deren Einsatzgebiet ausreichend informieren.